Alpakas, der Nachwuchs und die Hitze

Alpakas, der Nachwuchs und die Hitze

Auf der Radduscher Alpaka Finca hat Franziska Ast mit ihrer Familie dieser Tage viel zu tun, denn die kälteliebenden Tiere brauchen Unterstützung. „Glücklicherweise haben wir die Schur schon vor Tagen beendet, sodass die Tiere nicht ihr dickes Wollkleid tragen müssen. Schattenplätze sind auf unserer Koppel naturgemäß etwas knapp, aber wir haben Schirme aufgestellt und beregnen bisweilen mit einem Gartensprenger unsere Tiere“, sagt Franziska Ast. Sohn Joop ist ganz eifrig bei der Sache und richtete den Sprenger immer wieder in Richtung der die Dusche genießenden Alpakas.

Joop richtet immer wieder den Gartensprenger neu aus.

Zeitgleich gebiert eine Stute und zieht sich dazu unter einen Sonnenschirm zurück. Die Horde, die „Tanten“ und „Onkels“, stellen sich ebenfalls dort ein und bilden eine Art Schutz um die Gebärende. Auch Franziska Ast beobachtet das Geschehen im gebührenden Abstand. „Ich lass‘ der Natur freien Lauf und greife nur im Notfall ein“, sagt sie, die schon bei vielen Geburten dabei war. Dennoch hilft sie beim Abrubbeln, aber nur, damit die Atmung schneller einsetzt und der Kreislauf mobilisiert wird. Sobald das Kleine auf den Füßen stehen kann, kommen Stute und Fohlen in ein separiertes Schatten-Gehege – Joop freut sich schon auf seinen nun erweiterten Beregnungsjob!

Franziska Ast erwartet in der nächsten Zeit noch weitere vier Geburten, die dann hoffentlich unter den für die Tiere angenehmeren Bedingungen ablaufen werden.

Der Sprenger bietet den Alpakas etwas Abkühlung.

Geburt eines Alpakafohlens

Peter Becker, 29.06.26